Der hinabschauende Hund

Gestern war ich wieder beim Yoga gewesen. Das ist ein Spaß kann ich euch sagen. Ich mache noch nicht sehr lange Yoga. Und eigentlich hatte ich auch nie vor, überhaupt mit Yoga anzufangen. Yoga zieht immer ein ganz komisches Volk an Leuten an, wie ich finde. Die Esotheriker, Alternativen und Ökos. ich würde mich zu keiner dieser Gruppierungen zählen. Warum ich letztlich doch beim Yoga gelandet bin wird der ein oder andere sich jetzt sicher fragen. Das kann ich euch sagen. Meine beste Freundin Bea - auch so ein komischer Name - hatte bei sich um die Ecke eine Yoga-Schule entdeckt. Die habe gerade erst aufgemacht und hätte so tolle Angebote. Fast geschenkt. Noch besser, fast würde man noch was bekommen, wenn man sich einem Kurs anschließt. Wie auch immer, sie war also total begeistert. Yoga, das habe sie ja schon immer einmal ausprobieren wollen. Die ganzen Stars, die in Hollywood, die würden das auch alle machen. Vielleicht am Venice Beach und nicht in so einem Hinterhof-Kabuff, schoß es mir durch den Kopf.

Und dann nahte ihr Geburtstag. Und wie das eben so ist, bei besten Freundinnen, selbstlos und uneigennützig habe ich ihr einen Gutschein für einen dieser Yoga-Kurse geschenkt. Und weil ich weiß, dass es zu zweit immer schöner ist - in diesem Fall vielleicht auch nur für sie - habe ich mich gleich auch mit angemeldet. So konnte ich mir nämlich den Partnerbonus sichern. Hätte sie mich im Nachhinein bequatscht, ja, dann hätte ich unterm Strich doch wieder mehr zahlen müssen. Das muss ja nun wirklich nicht sein! Gestern war dann die erste Kurseinheit und alles, an was ich mich erinnern kann, sind die Worte: der hinabschauende Hund!

1 Kommentar 24.3.11 15:37, kommentieren

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Was sind Baustoffe?

Ich habe auch einen Freund. So ist es ja nun nicht. Sein Name ist Norbert. Und der passt - wie ich finde - gar nicht zu ihm. Unter Norbert stellt man sich doch immer einen eher schwerfälligen, gerne auch etwas älteren Mann vor. Womöglich mit Schnurrbart und Bauchring. Einen Norbert eben. Aber so sieht mein Freund nicht aus! Darauf lege ich wert! Norbert ist zwei Jahre älter als ich, also 37 Jahre alt, sportlich und einen Fettkranz hat er auch nicht. Weder am Bauch, noch im Gesicht oder wo man sonst noch so Fettkränze haben kann. Deswegen sage ich ja auch, dass Norbert eigentlich gar nicht passt. Eine Zeit lang habe ich mich bemüht, einen schönen Spitznamen für ihn zu finden. Das hat aber irgendwie nicht funktioniert und jetzt nenne ich ihn einfach Norbert - so, wie er nun mal heißt. Manchmal, aber nur, wenn ich ihn ärgern möchte, nenne ich ihn auch Norbi. Dann ist der Streit vorprogrammiert!

Norbert kam also neulich an und sagte "Onlineshop Baustoffe"! Ob er nicht in ganzen Sätzen reden könne, entgegnete ich. Da wurde die Stimmung dann schon etwas schlechter. Er könne keinen anständigen Shop im Internet für Baustoffe finden, sagte er genervt. Das ganze Netz habe er durchforstet. Das könne doch nicht so schwer sein, sagte ich, ohne zu wissen, was er jetzt eigentlich genau wollte. Was genau sind denn Baustoffe eigentlich. Und viel wichtiger die Frage, was will er damit eigentlich machen? Und wieso eigentlich aus dem internet. Was hat er zu verbergen, der Norbert?! ich verkniff mir all diese so brennenden Fragen. Denn es war nicht die Zeit zum Scherzen, das war mir schon klar gewesen als Norbert schnaubend den Raum betreten hatte!

15.3.11 14:30, kommentieren

Karin's Blog

Mein Name ist Karin und das hier ist mein ganz persönlicher Blog, in dem ich euch ein bisschen aus meinem Leben erzählen möchte. Erstmal möchte ich euch aber ein bisschen über mich erzählen, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, wer ich so bin und was ich so den ganzen lieben langen Tag mache. ich bin also Karin, werde dieses Jahr 35 Jahre alt und arbeite als Sachbearbeiterin. Gerne würde ich euch Spannendes aus meinem Job berichten. Das Problem ist nur, dass da den ganzen Tag nicht viel passiert. Das ist das Problem. Im Prinzip sitze ich einfach acht Stunden an meinem Schreibtisch und gebe Daten in verschiedene Datnerfassungsprogramme ein. Hin und wieder telefoniere ich auch mal. Das ist dann aber auch schon der Höhepunkt meines Arbeitsalltags. Nicht gerade spannend, ich weiss.

Dafür unternehme ich sehr viel in meiner Freizeit. Das ist nämlich der Vorteil eines etwas monotonen, stupiden Jobs: man muss keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Man setzt sich einfach die vorgeschriebenen Stunden ins Büro, macht einmal Frühstückspause, einmal Mittagspause, fährt gegen 16.30 Uhr den Computer runter und gut ist. Die Wochenenden sind natürlich auch frei - das versteht sich von selbst. Ich habe also genug Freizeit. Die nutze ich dann gerne für meine diversen Hobbys. Und Hobbys habe ich nun wirklich einige. Ich fechte zum Beispiel sehr gerne und bin auch in einem Fechtverein aktiv. Außerdem gehe ich einmal die Woche zum Yoga. Mit Freunden treffen ist natürlich auch immer schön. Und dann ist die Zeit meistens auch schon wieder rum, der nächste Tag steht an und das ganze Spielchen fängt von vorne an. Aber ihr kennt das ja bestimmt auch?!

4.3.11 16:16, kommentieren