Der hinabschauende Hund

Gestern war ich wieder beim Yoga gewesen. Das ist ein Spaß kann ich euch sagen. Ich mache noch nicht sehr lange Yoga. Und eigentlich hatte ich auch nie vor, überhaupt mit Yoga anzufangen. Yoga zieht immer ein ganz komisches Volk an Leuten an, wie ich finde. Die Esotheriker, Alternativen und Ökos. ich würde mich zu keiner dieser Gruppierungen zählen. Warum ich letztlich doch beim Yoga gelandet bin wird der ein oder andere sich jetzt sicher fragen. Das kann ich euch sagen. Meine beste Freundin Bea - auch so ein komischer Name - hatte bei sich um die Ecke eine Yoga-Schule entdeckt. Die habe gerade erst aufgemacht und hätte so tolle Angebote. Fast geschenkt. Noch besser, fast würde man noch was bekommen, wenn man sich einem Kurs anschließt. Wie auch immer, sie war also total begeistert. Yoga, das habe sie ja schon immer einmal ausprobieren wollen. Die ganzen Stars, die in Hollywood, die würden das auch alle machen. Vielleicht am Venice Beach und nicht in so einem Hinterhof-Kabuff, schoß es mir durch den Kopf.

Und dann nahte ihr Geburtstag. Und wie das eben so ist, bei besten Freundinnen, selbstlos und uneigennützig habe ich ihr einen Gutschein für einen dieser Yoga-Kurse geschenkt. Und weil ich weiß, dass es zu zweit immer schöner ist - in diesem Fall vielleicht auch nur für sie - habe ich mich gleich auch mit angemeldet. So konnte ich mir nämlich den Partnerbonus sichern. Hätte sie mich im Nachhinein bequatscht, ja, dann hätte ich unterm Strich doch wieder mehr zahlen müssen. Das muss ja nun wirklich nicht sein! Gestern war dann die erste Kurseinheit und alles, an was ich mich erinnern kann, sind die Worte: der hinabschauende Hund!

24.3.11 15:37

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